Bundesweiter Warntag am 10. September 2026
Wie können Bund, Land und Kommunen im Falle einer Katastrophe – wie beispielsweise die Flut im Juli 2021 oder Waldbränden – die Bevölkerung effektiv warnen? Um die vorhandenen Warnmittel zu testen und die Bürgerinnen und Bürger über das Thema zu informieren, findet am 10. September bundesweit der sogenannte „Warntag“ statt.
Der Bundesweite Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme. Das Auslösen der Warnmittel lädt aber auch ein, sich selbst über die Warnung der Bevölkerung zu informieren.
Am Bundesweiten Warntag wird ab 11:00 Uhr eine Probewarnung in Form eines Warntextes an alle am Modularen Warnsystem (kurz: MoWaS) des Bundes angeschlossene Warnmultiplikatoren gesendet, wie beispielsweise Warn-Apps (z.B. NINA, KATWARN), Cell Broadcast, Radio und Fernsehen, Lautsprecherwagen sowie über Social Media.
Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung zeitversetzt an Warnmittel wie Fernseher, Radios und Smartphones. Dort können Sie die Warnung dann lesen und/oder hören.
Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung über die Warnmittel und Endgeräte, über welche zuvor die Warnung versendet wurde. Auch über Cell Broadcast ist jetzt seit Ende 2025 eine Entwarnung möglich. Um die Geräuschbelastung bei der Verwendung von Cell Broadcast zu reduzieren, werden hier jedoch Entwarnungen automatisch in der niedrigsten Warnstufe (Warnstufe 3: Gefahreninformation) ausgegeben.
Der Landkreis Trier-Saarburg arbeitet eng mit den Verbandsgemeinden zusammen, um das Warnsystem insgesamt zu verbessern. In den kommenden Jahren wird das Sirenennetz zur Bevölkerungswarnung weiter ausgebaut. Erstmals werden auch die derzeit vorhandenen Sirenen in der Verbandsgemeinde Schweich zur Warnung der Bevölkerung ausgelöst. Die Alarmierung der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Schweich wird ab diesem Zeitpunkt nicht mehr über Sirenen erfolgen.
Um die Warnung über mobile Sirenen- und Lautsprecheranlagen zu beüben, werden in folgenden Bereichen durch die Feuerwehren und das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Schweich zwischen 11 Uhr und 11:45 Uhr Lautsprecherdurchsagen erfolgen:
- Ortsgemeinde Trittenheim
- Ortsgemeinde Leiwen – Bereich Zummet
Im Nachgang werden von den Verbandsgemeinden und der Kreisverwaltung die Ergebnisse bewertet und mögliche Verbesserungen vorgenommen. Weitere Informationen bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk-bund.de oder www.bundesweiter-warntag.de .
Information zu Sirenenalarmen in der VG Schweich
Ab dem 10.09.2026 werden die Sirenen in der Verbandsgemeinde Schweich ausschließlich zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt. Ein Sirenen-Alarm bedeutet also zukünftig immer eine akute Gefahr.

Richtiges Verhalten bei Sirenenalarm
1. Zunächst geschlossene Räume aufsuchen. Fenster und Türen schließen.
- Denken Sie an die Menschen in Ihrem Umfeld: Informieren Sie Nachbarn und Passanten. Helfen Sie Kindern, älteren und behinderten Menschen.
2. Informationen einholen, welche Gefahr vorliegt und wie Sie sich weiter verhalten sollen
- Lautsprecherdurchsage der Feuerwehr
- Radio (Lokalsender)
- Fernsehen
- Internet oder Warnmeldungen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
- Social Media
- WarnApp wie NINA oder Katwarn
3. Entwarnung abwarten oder weiteren Hinweisen folgen
Weitere wichtige Hinweise
- Rufen Sie die Notrufnummer 112 nur, wenn Sie selbst oder Personen in Ihrem Umfeld in Lebensgefahr sind. Sind Sie selbst nicht betroffen, bleiben Sie dem Gefahren- oder Schadensgebiet fern. Schnelle Hilfe braucht freie Wege.
- Die Signaltöne können unter folgendem Link angehört werden: Bevölkerungsschutzkampagne Rheinland-Pfalz
